Langlochbohrmaschinen

Langlochbohrmaschinen sind ideal für dich, wenn du präzise Langlöcher und passgenaue Verbindungen im Holz herstellen möchtest. 

Unsere Langlochbohrmaschinen ermöglichen saubere Bohrbilder und erleichtern dir das Herstellen von Schlitz- und Zapfenverbindungen deutlich. Je nach Ausführung bieten viele Modelle komfortable Einstellmöglichkeiten und eine stabile Führung des Werkstücks.

 Wenn du Langlochbohrmaschinen online kaufen möchtest, findest du hier passende Ausführungen für unterschiedliche Anforderungen für präzise Ergebnisse und wirtschaftliches Arbeiten in deiner Werkstatt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine Langlochbohrmaschine bohrt
und fräst Langlöcher in Holz – die klassische Aufnahme für Schlitz- und
Zapfenverbindungen. Das Werkstück liegt fest gespannt auf einem beweglichen
Kreuztisch, den du mit Hebeln präzise in Länge und Tiefe am rotierenden Langlochbohrer
entlangführst. Damit stellst du in Minuten passgenaue Verbindungen für Rahmen,
Türen, Fenster, Stühle und Tische her – deutlich schneller und wiederholgenauer
als mit Stemmeisen oder Oberfräse.

Mit der Langlochbohrmaschine
erzeugst du durch die seitliche Tischbewegung längliche Löcher (Langlöcher) für
Schlitz-und-Zapfen-Verbindungen. Eine Dübelbohreinrichtung bohrt dagegen runde
Löcher in exakten Abständen für Dübelverbindungen. Bei Holzprofi bekommst du
beides in einer Maschine: Für die LBM 200 ist eine Dübelbohreinrichtung als
Zubehör erhältlich – so deckt eine Maschine beide Verbindungsarten ab.

Bei Holzprofi findest du
separate Langlochbohrmaschinen in drei Ausführungen:

•      
Einstiegsmodell: die Hans Schreiner HS-W50-MS3016 ab 1.090 € – der
günstige Einstieg für Hobbywerkstätten.

•      
Mittelklasse: die Hans Schreiner LBM2200 mit zwei Geschwindigkeiten und
Rechts-Links-Lauf (400 V).

•      
Profiklasse: die Holzprofi Austria LBM 200 – solide Gussbauweise,
optional mit Dübelbohreinrichtung, Gehrungsanschlag und zweiter
Geschwindigkeit.

Alternativ gibt es die
Langlochbohreinrichtung für viele Maschinen, wie zB die Holzprofi Maker Hobelmaschine ADM310G.

Das Anbaugerät an der
Kombimaschine spart Platz und Geld und reicht für gelegentliche Verbindungen
völlig aus. Eine separate Langlochbohrmaschine lohnt sich, wenn du regelmäßig
Rahmen und Verbindungen fertigst: Sie steht immer eingerichtet bereit (kein Umrüsten,
kein Blockieren der Hobelmaschine), hat einen größeren, stabileren Kreuztisch
und arbeitet mit optimierter Drehzahl. In Werkstätten mit laufender
Rahmenproduktion ist die Einzelmaschine klar im Vorteil.

Die wichtigsten Kriterien sind
Kreuztisch, Spannmittel, Drehzahl und Verfahrwege:

•      
Kreuztisch und Führung: Ein spielfrei geführter,
ausreichend großer Tisch ist die Basis für saubere, parallele Langlöcher.

•      
Verfahrwege und Anschläge: Länge, Tiefe und Höhe der
Bewegung bestimmen die maximale Verbindungsgröße; einstellbare Anschläge machen
Serienarbeit wiederholgenau.

•      
Werkstückspannung: Ein kräftiger Exzenter- oder
Schnellspanner hält das Werkstück sicher – beim Langlochbohren wirken
erhebliche Kräfte.

•      
Drehzahl und Drehrichtung: Zwei Geschwindigkeiten
decken kleine und große Bohrerdurchmesser ab; ein Rechts-Links-Lauf erlaubt den
Einsatz von links- und rechtsschneidenden Langlochbohrern.

•      
Zubehör: Gehrungsanschlag für schräge
Verbindungen und Dübelbohreinrichtung für runde
Dübellöcher erweitern den Einsatzbereich. Für
gleichmäßigen Abstand der Dübellöcher!

Wenn an deiner
Langlochbohrmaschine ein Defekt auftritt, bist du bei Holzprofi langfristig
abgesichert. Über 95 % der gängigen Ersatzteile sind im mehrere hundert
Quadratmeter großen Ersatzteillager verfügbar – auch für Modelle, die bereits
seit vielen Jahren im Einsatz sind.

Halte die Führungen des
Kreuztisches sauber und leicht geschmiert, entferne Späne nach jeder Nutzung,
prüfe das Bohrfutter auf sicheren Halt und verwende nur scharfe Langlochbohrer
– stumpfe Bohrer verbrennen das Holz und belasten die Lager.

Spanne das Werkstück immer fest
– niemals nur mit der Hand halten –, trage Schutzbrille und halte die Hände vom
rotierenden Bohrer fern. Achte darauf, dass Drehrichtung und Bohrer
(links-/rechtsschneidend) zusammenpassen, und arbeite mit angepasstem, gleichmäßigem
Vorschub.